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Bier aus Regenwasser

Von Marc Martens
18-12-2017

Bier aus Regenwasser? Absolut möglich und wird auch schon gemacht! Das deutsche Unternehmen Intewa hat ein revolutionäres neues Mikrofiltrationsverfahren entwickelt, mit dem Bakterien und andere Schadstoffe aus dem Regenwasser gefiltert werden, sodass aus Regenwasser Trinkwasser wird. Das System ist vielseitig einsetzbar, produziert aber nicht nur weiches Wasser von höchster Qualität, sondern auch Wasser für ein fantastisches Bier mit einzigartigem Geschmack.

Bier brauen
Durch einen amerikanischen Geschäftspartner und Hausbrauer kam Oliver Ringelstein, Geschäftsführer von Intewa und Erfinder der Regenwasseraufbereitungsanlage, auf die Idee, mit gefiltertem Regenwasser Bier zu brauen. Die meisten Brauereien besitzen eigene, streng gehütete Wasserquellen, die ihrem Bier den unverwechselbaren Geschmack verleihen. 2016 fand er eine belgische Brauerei, die sich gerne bereit erklärte, sein „B-Rain“-Bier zu brauen – eine Art Trappistenbier mit einer zweiten Gärung in der Flasche. Durch das weiche Wasser entsteht aus den Malzaromen des Biers ein ganz besonderes Geschmackserlebnis.

Das Brauen von Bier ist jedoch nicht die einzige Anwendungsmöglichkeit für das Filtersystem. In Ländern mit öffentlicher Wasserversorgung wird Regenwasser meist nur als Brauchwasser für die Toilettenspülung und zur Gartenbewässerung genutzt. In den meisten bewohnten Gegenden der Erde steht ausreichend Regenwasser in guter Qualität zur Verfügung, um den gesamten Bedarf an Trinkwasser zu decken. Die neue Technik von Intewa macht das möglich.

Aqualoop
Die Aufbereitung von Regen-, Oberflächen- und Abwasser erfolgt in mehreren Stufen: Vorfilterung, Reinigung und Speicherung. Das Regenwasser wird in einem Sammel- und Absetzbecken aufgefangen, in dem große Schadstoffe abgeschieden werden. Das verschmutzte Wasser wird dann durch eine Membran gepresst, die Tausende von Mikrofasern mit winzigen Poren enthält,  alle Schadstoffe aus dem Wasser filtern und es hygienisch rein machen. Das gefilterte Regenwasser enthält nicht einmal mehr Spuren von Medikamenten oder Hormonen, was ziemlich einzigartig ist!

Dieses Ultra- und Mikrofilterverfahren heißt Aqualoop und wurde als Vor-Ort-Reinigungssystem für Haushalte und Unternehmen entwickelt. Für das System sind kompakte Speichertanks erforderlich, in denen die Membranen angebracht werden können und deren Zahl je nach benötigter Kapazität erhöht werden kann. Die Speichertanks müssen absolut zuverlässig sein, damit die Qualität des gefilterten Wassers nicht beeinträchtigt wird. Darüber hinaus müssen sie optisch ansprechend sein, da sie in technischen Bereichen sichtbar sind.

Kunststofffässer zur Speicherung von gefiltertem Wasser
Intewa entschied sich für nestbare Fässer von CurTec, da sie neben einem attraktiven Design auch die richtigen Maße für die Aufnahme der Membranen besitzen. Die hochwertigen Fässer sind lebensmittelecht und migrationsgeprüft. Ihr luftdichter Verschluss verhindert eine Kontamination nach dem Filtern. Nestbare Fässer bieten aber noch einen weiteren wichtigen Vorteil: Wenn sie leer sind, können sie ineinander gestapelt werden, sodass sie weniger wertvollen Lagerplatz bei Intewa beanspruchen.

Die Vorteile
Aqualoop ist nicht nur ein großartiges Beispiel für nachhaltige Innovation, sondern auch eine interessante Investition für Privatpersonen und Unternehmen, die sich nicht mehr auf die Wasserversorgungsbetriebe verlassen und letztendlich die Kosten für Trinkwasser und Entwässerung sparen wollen. Darüber hinaus gewinnt das Regenwassermanagement in Zeiten, in denen starke Niederschläge aufgrund des Klimawandels große Probleme verursachen, zunehmend an Bedeutung. Intewa bietet auch Lösungen für die Speicherung, Rückhaltung und Entsorgung von Regenwasser an. Weitere Informationen zu diesem Thema sowie Lösungen finden Sie auf der Website von Intewa.

Alle Nestbaren Fässer aufgereiht

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