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    Neues Batteriesammelfass setzt Maßstäbe


    Einer Kooperation des Fassherstellers CurTec und des Gemeinsamen Rücknahmesystems Batterien gelang die Konzeption eines Sammelbehälters für Altbatterien, der allen Auflagen genügt.
    Keine leichte Aufgabe: Die europäischen Rücknahmeorganisationen für gebrauchte Batterien standen bisher vor der Herausforderung, sowohl transportrechtliche Vorschriften als auch den Hinweispflichten der jeweiligen nationalen Gesetze zur Batteriesammlung erfüllen zu müssen. Obwohl die Batteriesammlung in allen EU-Mitgliedstaaten vorgeschrieben ist, gab es bislang noch keinen einheitlichen Behälterstandard. In einer Kooperation des deutschen Rücknahmesystems für Batterien, GRS Batterien, mit dem Fasshersteller CurTec, ist es nun gelungen, einen kostenoptimierten Behälter zu entwickeln, der das Potential zum Standard hat.

    Das Fass als Transportbehälter
    Die internationalen Gefahrgutvorschriften sehen umfangreiche Auflagen für den Transport von Lithiumbatterien vor. Dieser Batterietyp ist normalerweise auch in jedem Batteriegemisch. Somit unterliegt das gesamte Sammelgut den transportrechtlichen Auflagen. Zu den Auflagen gehört unter anderem, dass sich in dem Transportbehälter kein Überdruck aufbauen kann. Die Bewegungsfreiheit der Batterien und Akkus muss während des Transportes eingeschränkt sein. Es dürfen keine leitenden Materialien mit dem Inhalt in Berührung kommen. Und nicht zuletzt: Die Eignung des Behälters muss nach Prüfvorschriften der UN bestätigt werden. Alles kein Problem für das neue Fass: Es erfüllt die Verpackungsvorschriften und hat eine entsprechende UN-Zulassung.

    Das Fass als Sammelbehälter
    Nicht nur das Deutsche Batteriegesetz schreibt umfangreiche Hinweise an der Rücknahmestelle für gebrauchte Batterien vor. In einer direkten Umsetzung der EU-Batterierichtlinie muss der Verbraucher darüber aufgeklärt werden, warum Batterien nicht in den Hausmüll dürfen. Auch über die Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit ist der Verbraucher an der Verkaufsstelle für Batterien aufzuklären. Eine gelungene Lösung ist der im Sechsfarbdruck gestaltete Sleeve. Hierauf konnten alle Hinweise gedruckt werden, die der Gesetzgeber vorschrieb. Somit ist das Fass auch zur Batteriesammlung geeignet.

    Das Fass als Marke
    Der Sleeve dient nicht nur der Hinweispflicht, sondern auch der Markenkommunikation: In Deutschland ist das einprägsame Erscheinungsbild der grünen Sammelbehälter zum Synonym für die Rücknahme von Batterien und Akkus geworden. Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist dabei die konsequente Corporate-Design-Ausrichtung der Sammelbehälter. Nun hat GRS Batterien auch das 60 l Sammelfass aus Kunststoff im Stil der am Markt bekannten grünen Box von der Firma CurTec neu gestalten lassen, wobei die Wiedererkennung des Fasses bzw. der „Marke GRS Batterien“, die Attraktivität, das Handling und der Sicherheitsaspekt im Vordergrund standen.

    GRS Batterien: Das Gemeinsame Rücknahmesystem der Batteriehersteller
    Seit Inkrafttreten der Batterieverordnung im Oktober 1998 übernimmt die von Batterieherstellern gegründete Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien bundesweit unentgeltlich die Rücknahme und die Verwertung von Batterien und Akkus. Die grünen Sammelbehälter von GRS Batterien stehen mehr als 170.000 mal deutschlandweit in allen Geschäften, die Batterien im Sortiment führen, sowie bei kommunalen Sammelstellen, in Unternehmen und vielen öffentlichen Einrichtungen. Heute werden bereits fast 100 Prozent aller gesammelten Batterien wiederverwertet. Über 1.000 Batteriehersteller und Batterieimporteure sind Vertragspartner des Gemeinsamen Rücknahmesystems und finanzieren mit ihren Beiträgen die Entsorgungsleistungen der Non-Profit Organisation. 

    Bitte klicken Sie hier, wenn Sie Fragen zur Auswahl eines Sammelbehälters haben. Lesen Sie mehr über Batteriesammlung. Besuchen Sie die GRS-Webseite